0

GenCEO macht Meinung im manager magazin

finger-769300_1920Bereits die zweite Kolumne hat Antje Neubauer, PR-Chefin der Deutsche Bahn und Mitglied bei Generation CEO, inzwischen als Meinungsmacherin des manager magazins veröffentlicht. Als betreuende Agentur von GenCEO, dem Business-Netzwerk für Frauen im Top-Management, freuen wir uns darüber natürlich ganz besonders. Continue Reading

0

Rebsorten, die man kennen sollte … Part II

Barbera – die Rebsorte aus Piemont

Die Rebsorte Barbera ist eine sehr hochwertige Rebsorte, die schon im 13. Jahrhundert im Piemont angebaut wurde. Schon lange beschränkt sich die Traube nicht mehr nur auf Piemont, sondern ist mittlerweile in ganz Italien verbreitet. Die ertragsstarke und anpassungsfähige Sorte liegt nach der Montepulciano und der Sangiovese sogar auf dem dritten Platz der am weit verbreitetsten Rebsorten Italiens.

Außerhalb Italiens wird die Rebsorte heute auch in Argentinien, Mexiko, Australien, Kalifornien, Brasilien, Südafrika, Uruguay, Israel und Rumänien angebaut.

Continue Reading

0

Rebsorten, die man kennen sollte…

Mal wieder gestöbert bei Rebe und Traube und das gefunden:

Bacchus: Der göttliche, aromatische Geselle

Eine tolle Frucht, ein kräftiges, markantes Aroma und nur wenig Säure: Die kleine, aber feine weiße Rebsorte Bacchus erinnert an den Gott des Weines und des Rausches in der griechischen Mythologie.

Bei den Römern war Bacchus als Name des ursprünglichen italischen Gottes des Weines und der Fruchtbarkeit gebräuchlich. Mit einem Glas Bacchus diniert man also praktisch Seite an Seite mit einer echten Gottheit, die weiß, was schmeckt.

Dabei kann es gerne auch ein Gläschen mehr sein, denn wenig Säure heißt auch weniger Sodbrennen.

Mittelkräftig, aromatisch und fruchtig

Die in manchen Kreisen auch als „Frühe Scheurebe“ bekannte Rebsorte ist in den 30er Jahren als Neuzüchtung der Bundesfor¬schungsanstalt für Rebenzüchtung aus Riesling, Silvaner und Müller-Thurgau in der Pfalz entstanden und nimmt heutzutage rund 2% der Rebfläche Deutschlands ein.

Die aus der Traube gewonnenen, hell- bis grüngelben Weine sind leicht bis mittelkräftig, aromatisch und fruchtig, allerdings fehlt es ihnen manchmal wie schon gesagt etwas an Säure. Reife Bacchus-Weine können reich an Extrakten, fruchtig und bukettbetont sein.

Gewächse mit hohem Mostgewicht und ausreichender Säure können an einen Riesling erinnern und einen dezenten Muskatton aufweisen (manchmal denkt man dabei sogar ein klein wenig an Kümmel).

Das blumige Muskataroma erinnert mitunter an die Scheurebe, was auch den oben erwähnten Zweitnamen erklärt.

Frühreife Traube mit hohem Reifegrad

Die Rebsorte Bacchus verdankt ihre Popularität unter Winzern vor allem der Tatsache, dass sie im Gegensatz zum Riesling eine frühreifende Traube ist, die sehr hohe Reifegrade erreicht.

Aus diesem Grunde kann sie auch dort angebaut werden, wo es für Deutschlands weiße Traube Nummer eins, den Riesling, weitgehend ungeeignet ist. Zu kalte, Nässe stauende Böden vertragen die Bacchus Reben schlecht.

Die Beeren sollten nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein, da sie anfällig für Sonnenbrand sind.

Gegen Winterfröste sind die Reben der Rebsorte Bacchus hingegen weitestgehend unempfindlich, nur Spätfröste können ihr schaden. Die Trauben der Rebsorte Bacchus stehen dicht beieinander und erreichen eine mittlere Größe.

Die in der Regel leicht oval geformten Beeren haben eine gelbgrüne Färbung. Die aus ihr gewonnenen Weine sind allerdings nur dann aromatisch und fruchtig, wenn das Lesegut völlig ausgereift ist.
Continue Reading

0

Wein-Kolumne: Der Snack zum Wein …muss nicht sein

Bei Rebe und Traube sind wir wieder fündig geworden und haben dieses wunderschöne Stück gefunden:

Jenseits der € 1,99  – Aus einem Leben als Unwissender – Teil 10

von William Powell

Hand aufs Herz – sollte man zu Wein etwas essen? Nein – es geht jetzt nicht darum, ob man Rotwein zu Fisch oder weißem Fleisch vertretbar findet, sondern ob und was man zu Wein im Generellen reicht.

Natürlich gibt es zahlreiche Gelegenheiten, zu denen man nicht mal ansatzweise auf die Idee kommt,

Knabbereien zum Rotwein zu reichen – vor allem, wenn du um zwei Uhr Nachts im stockdunklen Garten eines Freundes sitzt, der gerade den Korken mit einem Akkuschrauber und einer Zange entfernt hat. Und der Gläser ohnehin für überflüssiges Dekor hält. Die kleine Käseplatte käme da schon etwas überraschend.

Aber eigentlich ist es genau das, denn offen gestanden, finde ich die kleine Käseplatte immer überraschend.

Warum sollte ich mir häppchenweise Gruyere oder mittelalten Gouda zum halbtrockenen Riesling reinpfeifen? Davon abgesehen, dass sich meine Finger hinterher in einem olfaktorisch eher weniger schönen Zustand befinden.

Und da soll mir keiner erzählen, dass ich ja gerne die mitgelieferte Mini-Gabel zum Aufspießen verwenden könnte. Entschuldigung, aber spätestens nach dem dritten Mal Zugreifen lass ich die doch liegen. Continue Reading